Markt Egloffstein

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Johannisfeuer im Markt Egloffstein


An den kommenden Wochenenden finden in nahezu allen Ortsteilen unserer Gemeinde wieder die traditonellen Johannisfeuer statt. Nehmen Sie diesen Anlaß dazu, um mal wieder in lauschiger Atmosphäre mit netten Menschen zusammen zu kommen!

Die genauen Termin dieses Jahr lauten wie folgt:
  • 23.06. Schlehenmühle, Ortsmitte
  • 24.06. Hundshaupten, am Schmiedsanger
  • 24.06. Bieberbach, am Sportheim des SVB
  • 24.06. Affalterthal, am Steinbühl
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    Aufgrund der anhaltenden Trockenheit und der dadurch erhöhten Brandgefahr wird auf die zwingend notwendige Einhaltung der Mindestabstände zu Wäldern, Feldgehölzen, Hecken etc. gemäß der Verordnung des Freistaates Bayern zur Verhütung von Bränden hingewiesen. 

    Hinweise des Landratsamtes an Veranstalter:

    Bei Kontrollen in den vergangenen Jahren wurde festgestellt, dass Johannisfeuer immer wieder zur kostengünstigen Entsorgung von angesammelten brennbaren Abfällen genutzt werden. Sofern diese Abfälle nicht nur aus naturbelassenem Holz bestehen, sondern darüber hinaus auch Kunststoffe, Altreifen, beschichtetes Holz und Altöle beinhalten, gefährdet dieses Verhalten in erheblichem Maße die Umwelt.

    Auch sollte der Veranstalter bedenken, dass die entstehenden giftigen Rauchschwaden, insbesondere für Kinder, äußerst schädlich sind. Der Veranstalter sollte zusätzlich noch folgende Punkte beachten:
    1. Johannisfeuer sollten grundsätzlich auf weitgehend vegetationslosen Flächen abgebrannt werden. Die Feuerstellen dürfen nicht innerhalb oder in unmittelbarer Nähe von schutzwürdigen Flächen, insbesondere Magerrasen, Heiden und Felsfluren angelegt werden. Die vorgeschriebenen Mindestentfernungen von brandgefährdeten Gegenständen und sonstige Brandschutzvorschriften sind einzuhalten.
    2. In Naturschutzgebieten sowie in Landschaftsschutzgebieten sind Johannisfeuer grundsätzlich verboten. In Einzelfällen kann die Naturschutzbehörde auf Antrag eine Befreiung von diesem Verbot erteilen.
    3. .Die aufgeschichteten Haufen, die beim Johannisfeuer abgebrannt werden, sind auch Zufluchtsmöglichkeiten für eine große Anzahl von Tieren. Nach Naturschutzrecht ist es verboten, wild lebende Tiere ohne vernünftigen Grund zu töten. Daher sollten die Brennmaterialien erst am Tag des Johannisfeuers gesammelt und aufgeschichtet werden. Ansonsten muss durch Umschichten unmittelbar vor dem Abbrennen sichergestellt werden, dass keine wild lebenden Tiere getötet werden.
    4. Reste von Brennmaterialien und Abfällen (Flaschen usw.) sind zur Vermeidung einer Beeinträchtigung des Landschaftsbildes nach dem Abbrennen des Johannisfeuers umgehend ordnungsgemäß zu beseitigen.

    Das Landratsamt Forchheim wird auch dieses Jahr wieder Kontrollen hinsichtlich der Einhaltung vorstehender Anforderungen durchführen. Bei Verstößen gegen abfallrechtliche oder naturschutzrechtliche Vorschriften müssen die Verantwortlichen mit empfindlichen Geldbußen rechnen.




 


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